Gateway ist nicht genug: Acer wird auch Packard Bell kaufen

28. August 2007, 12:21
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Kommt der Deal zustande, wird Acer zum zweitgrössten PC-Hersteller in Westeuropa. Dell und Lenovo haben das Nachsehen.

Kommt der Deal zustande, wird Acer zum zweitgrössten PC-Hersteller in Westeuropa. Dell und Lenovo haben das Nachsehen.
Der stets gut informierte taiwanische News-Dienst 'DigiTimes' berichtet heute, dass Acer nach der gestrigen Übernahme von Gateway nun auch Packard Bell übernehmen wolle. Acer-Chairman J.T. Wang sagte, er wolle damit die Marktposition von Acer in Europa stärken.
Gestern hatte Gateway mitgeteilt, sein Vorkaufsrecht an einer Aktienmehrheit des Mutterunternehmens von Packard Bell, der PB Holding Company, auszuüben. Gateway besitzt diese Einspruchsrechte, weil Gateway im März 2004 den PC-Hersteller eMachines vom chinesischen Investor Lap Shun Hui gekauft hatte. Dieser wiederum besitzt 5 Prozent von Gateway und alle Anteile der PB Holding. Hui hatte den französischen PC-Hersteller Packard Bell im September 2006 vom japanischen NEC-Konzern gekauft. Laut 'DigiTimes' konnten sich Lap Shun Hui und Gateway bzw. Acer nun einigen. Details zur Transaktion sind allerdings nicht bekannt.
Sollte der Kauf von Packard Bell abgeschlossen werden, ist das nicht nur ein Schlag gegen den chinesischen Rivalen Lenovo, der ebenfalls an einer Übernahme von Packard Bell interessiert war. Gemäss 'DigiTimes' würde Acer mit dem Kauf in Westeuropa einen Marktanteil von 18 Prozent erreichen und damit sogar Dell vom zweiten Platz verdrängen. (mim)

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