Geklaute Notebooks per SMS ausser Betrieb setzen

8. März 2011, 16:38
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Der US-Chipriese Intel hat gestern die zweite Familie der Core vPro Prozesssor-Version (Core i3 vPro, Core i5 vPro, .

Der US-Chipriese Intel hat gestern die zweite Familie der Core vPro Prozesssor-Version (Core i3 vPro, Core i5 vPro, ...) für Geschäfts-PCs und -Notebooks vorgestellt.
Einige der neuen Features der vPro-Familie sind interessant. Bereits bisher konnten IT-Abteilungen die Prozessoren von geklauten Notebooks mit vPro-CPUs lahm legen, indem sie ihnen eine verschlüsselte "Giftpille" über Internet zugesandt haben. Neu geht dies - so das Notebook eine SIM-Karte und Verbindung zum einen Mobilfunknetz hat - auch über den Versand einer verschlüsselten SMS. Taucht das Notebook dann doch wieder unter der Einkaufstasche im Kofferraum des Besitzers auf, so kann es mit einem verschlüsselten SMS wieder in Betrieb genommen werden.
Zudem rechnen die neuen Prozessoren (natürlich) schneller. So laufen normale Geschäftsanwendungen auf einem PC mit dem Core i5 vPro etwa 60 Prozent schneller als mit dem drei Jahre alten Intel Core 2 Duo, Verschlüsselungen soll er sogar drei mal schneller schaffen, so Intel.
Ausserdem können die neuen CPUs laufend selbst neue Passwörter generieren. Security-Unternehmen wie Symantec können damit für ihre Kunden, beispielsweise Banken, einen Schutzmechanismus vor Identitätsdiebstahl ("Phishing") bauen.
Für IT-Manager interessant dürften die erweiterten Fähigkeiten der Prozessoren für die Unterstützung von Fernwartung sein. So sind Funktionen für Fernwartung von PCs, Patchen oder auch Fernbedienung in die CPUs eingebaut. (hc)

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