Geldsegen für Schweizer Fintechs

31. Mai 2017, 09:48
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Gleich zwei Fintechs aus der Schweiz dürfen sich über frisches Kapital freuen.

Gleich zwei Fintechs aus der Schweiz dürfen sich über frisches Kapital freuen. Sechs Millionen Franken gab es für das Zürcher Jungunternehmen Evolute und 8,5 Millionen Franken für NetGuardians mit Hauptsitz in Yverdon-les-Bains.
In einer Series-A-Finanzierungsrunde sicherte sich Evolute sechs Millionen Franken von "namhaften Persönlichkeiten aus der Finanz- und Startup-Szene", wie das Unternehmen heute mitteilt. Der Anbieter einer Vermögensverwaltungslösung für unabhängige Vermögensverwalter und Banken entstand im März aus dem Zusammenschluss mit SwissComply und zählt eigenen Angaben zufolge 48 Mitarbeitende in Zug, Zürich und Lviv, Ukraine.
Das neue Kapital soll für die Weiterentwicklung der Wealth-Management-Plattform eingesetzt werden. Ausserdem will das Fintech in den Ausbau einer Technologie für die Portfolio-Optimierung investieren. Gleichzeitig meldet das Unternehmen, dass es in das Growth-Accelerator-Programm der Swiss Startup Factory aufgenommen wurde.
NetGuardians will global wachsen
Das im Bereich Betrugsprävention und Risikominderung aktive Fintech NetGuardians gibt bekannt, eine Series-C-Finanzierungsrunde über 8,5 Millionen Franken abgeschlossen zu haben. Zu den Investoren gehören Swisscom Ventures und Freemont Management. In den vergangenen 18 Monate habe man weltweit 20 neue Kunden gewonnen, Büros in Singapur und Kenia eröffnet und die Zahl der Angestellten auf 40 verdoppelt, schreibt das 2007 gegründete Unternehmen. Die Verhaltensanalyse-Software werde von Finanzinstituten in 14 Ländern eingesetzt.
Das Kapital soll nun aufgewendet werden, um einerseits die Software weiter zu entwickeln und andererseits die globale Expansion voranzutreiben. "NetGuardians hilft Finanzinstituten, Betrug zu verhindern, bevor er geschieht. Wir sind in einem attraktiven Markt, und die zusätzliche Finanzierung wird uns helfen, Vertrieb und Marketing international schnell auszubauen", sagt COO Raffael Maio. (kjo)

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