Gemeinde Weinfelden will Informatik outsourcen

2. Februar 2009, 10:18
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Die Thurgauer Gemeinde Weinfelden will ihre gesamte Informatik-Infrastruktur auslagern, weil sich die bisherige eigenständige IT in Zukunft verteuern werde, heisst es in einer Mitteilung.

Die Thurgauer Gemeinde Weinfelden will ihre gesamte Informatik-Infrastruktur auslagern, weil sich die bisherige eigenständige IT in Zukunft verteuern werde, heisst es in einer Mitteilung. Geprüft wird ein Voll-Outsourcing, bei dem Server, Kommunikation und Arbeitsplätze ausgelagert werden. Die Gemeinde bleibt nur noch für User-Support und First-Level-Support verantwortlich.
Sowohl die Verwaltungsrechenzentrum AG St. Gallen (VRSG) und das AfI (Amt für Informatik Thurgau) reichten Offerten ein. Die Gemeinde arbeitet bereits heute mit beiden Dienstleistern zusammen. Die einmaligen Migrationskosten sollen maximal 105'000 Franken betragen, die wiederkehrenden Informatikkosten sollen bei höchstens 76'000 Franken liegen. Die durchschnittlichen Informatikkosten der Gemeinde pro Jahr sollen somit von 504'000 auf 346'000 Franken sinken. Am 12. Februar soll das Weinfelder Parlament darüber abstimmen. (mim)

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