Generali sourct nun doch nicht an TCS aus

20. September 2021, 16:01
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Statt der geplanten Auslagerung von 600 Arbeitsplätzen an die Inder will der Versicherer nun sogar neue Stellen in der Schweiz schaffen.

Der Versicherungskonzern Generali begräbt das Projekt Pegasus und belässt die Informatik am Standort Adliswil. Das schreibt die 'Zürichsee Zeitung'. Statt wie im Sommer 2020 bekannt geworden, mit BPaaS und einem neuen Kernsystem 600 Stellen von Adliswil bei Zürich und Nyon an den indischen Riesen Tata Consulting Services (TCS) auszulagern, ist das Projekt nach einer Verzögerung nun endgültig beerdigt worden.
Auf Anfrage von inside-it.ch.ch teilt Generali mit, dass ein strategischer Entscheid dazu geführt habe, dass man das Projekt Pegasus beendet habe. "Wie wir immer erwähnt haben, haben wir verschiedene Optionen geprüft. Nun haben wir uns für eine andere Option entschieden", schreibt  Pressesprecherin Marisa De Faveri auf die Frage, ob das Outsourcing damit vom Tisch sei. Die Gründe, die zum Umdenken geführt haben, will die Sprecherin nicht weiter kommentieren.
Zu der Frage, ob sich die geplanten jährlichen Einsparungen von 50 Millionen Franken nun nicht realisieren lassen, hält De Faveri fest: "Wir führen die Transformation unseres Betriebsmodells fort, um effektiver und effizienter zu werden. Die Kostenreduktion bleibt ein wichtiges Ziel unserer Strategie." Was das konkret bedeutet, bleibt unklar.
De Faveri bestätigt allerdings, dass in Adliswil 50 neue Stellen geschaffen werden, wie die 'Zürichsee Zeitung' berichtet hatte. Die Sprecherin ergänzt, dass meisten neuen Stellen in der IT, im Operations und der Distribution entstehen werden.
Die neuen Stellen sollen in den kommenden 18 Monaten besetzt werden, um anstehende Aufgaben und Herausforderungen bewältigen zu können. Konkret genannt wird der Wandel der Arbeitswelt mit der Digitalisierung und das Thema Industrie 4.0. Die Digitalisierung ihrer Kundenschnittstellen hätten die Versicherer zu wenig priorisiert, so der Bericht.

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