Genf will Cyberkriminalität stärker bekämpfen

18. September 2014, 07:53
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Die Genfer Regierung und die Justiz haben sich auf Schwerpunkte in der Kriminalitätsbekämpfung bis 2016 geeinigt.

Die Genfer Regierung und die Justiz haben sich auf Schwerpunkte in der Kriminalitätsbekämpfung bis 2016 geeinigt. Verstärkt werden soll der Kampf gegen die Cyberkriminalität, darunter Kinderpornographie, Betrug, Mobbing und Phishing.
Mit der Cyberkriminalität umfasst das Genfer Programm neu neun Punkte. An erster Stelle steht die öffentliche Sicherheit, gefolgt vom Kampf gegen Gewalt, Einbruchdiebstähle und Drogen. Weiter will die Genfer Justiz und Polizei jeglicher Form von organisierter Kriminalität den Riegel schieben. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Überwachung des Genfer Finanzplatzes und der Kampf gegen Geldwäscherei.
Zudem will der Kanton weiterhin rigoros gegen Angriffe gegen Polizisten oder andere Behördenvertreter vorgehen. Der Kanton Genf behält damit weitgehend das bisherige Programm der Kriminalitätsbekämpfung bei. Der Genfer Sicherheitsdirektor Pierre Maudet (FDP) und Generalstaatsanwalt Olivier Jornot unterzeichneten am Mittwoch ein entsprechendes Abkommen. (sda/mim)

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