Genfer VR-Startup erhält Geld von Steven Spielberg

20. Februar 2017, 12:49
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Das Genfer Virtual-Reality-Startup Artanim hat einen Erfolg zu vermelden.

Das Genfer Virtual-Reality-Startup Artanim hat einen Erfolg zu vermelden. Das im VR-Unterhaltungsbereich tätige, neu gegründete Unternehmen Dreamscape Immersive wird die Technologie von Artanim kommerziell einsetzen. Hinter Dreamscape stecken unter anderem Warner Bros, 21st Century Fox, IMAX, Westfield Corporation und Steven Spielberg als Investoren.
Artanim entwickelt ein "Real Virtuality" genanntes VR-System. Mit diesem können mehrere Nutzer gleichzeitig in die selbe virtuelle Welt abtauchen. Neben einem Headset werden die Spieler mit Sensoren an Händen und Füssen ausgestattet. Die Teilnehmer werden zudem von 16 Kameras beobachtet und sollen so miteinander und mit Objekten interagieren können.
Elf Millionen Franken will Dreamscape investieren, um die Technologie in einem Einkaufszentrum in Los Angeles zu lancieren, schreibt das 'Wall Street Journal'. Weitere "Erlebniswelten" sollen im Laufe des Jahres folgen. Die Inhalte stammen zum grössten Teil aus Hollywood. "Wir liefern die Software und die Technologie, die wir weiterhin in der Schweiz entwickeln werden. Die Geschichten und Inhalte kommen aus Los Angeles", zitiert das 'St. Galler Tagblatt' Artanim-Mitgründerin Caecilia Charbonnier.
Ziel der Real-Virtuality-Erlebnisse ist es laut 'Wall Street Journal' neue Einnahmequellen für die Filmstudios zu generieren. Für einen Preis von 15 bis 20 Dollar erhalten die Teilnehmer demnach ein rund zehn Minuten dauerndes Real-Virtuality-Erlebnis.
Antarim wurde 2011 als Stiftung gegründet und hat seinen Sitz in Genf. Neben Charbonnier gehören Clementine Lo und Sylvain Chagué zu den Mitgründern. Der Forschungsschwerpunkt des Genfer Startups sind neben 3D-Animationen, VR- und AR-Applikationen in der Orthopädie, Sportmedizin und Rehabilitation. (kjo)

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