Geplatzte "Superknoten": Skype weiter mit Problemen

23. Dezember 2010, 12:19
  • telco
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Dienst ist erst für rund 30 Prozent der Nutzer wieder zugänglich.

Dienst ist erst für rund 30 Prozent der Nutzer wieder zugänglich.
Der Internet-Telefondienst Skype kämpft seit gestern Abend mit massiven technischen Problemen. Man habe bereits gestern vormittag festgestellt, dass die Anzahl der Skype-Nutzer die online sind, abnehme. Das sei weder typisch noch erwartet gewesen, weshalb man sofort mit der Suche nach der Ursache der Probleme begonnen habe, schreibt das Unternehmen in einem Blogbeitrag.
Verantwortlich für die Ausfälle der Kommunikationssoftware seien sogenannte "Supernodes", die wie Telefonzentralen funktionieren würden, teilt Skype mit. Diese Nodes kümmern sich darum, dass jeder angemeldete Nutzer auch gefunden wird, "egal wo er sich aufhält und welches Gerät er dabei benutzt". Der Ausfall einiger solcher "Supernodes" habe dann dazu geführt, dass die Lokalisierung der Nutzer erschwert und die Kontakte als offline angezeigt würden.
Noch gestern nacht teilte Skype mit, dass man derzeit daran sei, "Mega-Supernodes" einzurichten, die dabei helfen sollen, die Probleme zu lösen. Man rechne aber damit, dass es noch mehrere Stunden dauere, bis sich alle Nutzer wieder anmelden könnten. In der Tat zeigt ein aktueller Blick auf den Kurzmitteilungsdienst Twitter, dass viele Nutzer auch heute Mittag nach wie vor Probleme haben, sich mit den Servern des Internet-Telefonie-Pioniers zu verbinden. Wie das Unternehmen vor wenigen Minuten auf Twitter schrieb, soll der Dienst für rund 30 Prozent der Skype-Nutzer wieder verfügbar sein. (bt)

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