Gerücht: Cisco plant Hardware von Software zu trennen

29. März 2017, 14:01
  • rechenzentrum
  • cisco
  • switch
  • vendor
  • software
image

Cisco plane, Betriebssystem-Software für Netzwerkgeräte zu verkaufen, ohne dass Kunden auch Ciscos Hardware kaufen müssen.

Cisco plane, Betriebssystem-Software für Netzwerkgeräte zu verkaufen, ohne dass Kunden auch Ciscos Hardware kaufen müssen. Dies meldet 'The Information' basierend auf Aussagen von zwei ungenannten Quellen, die mit der Cisco-Pipeline vertraut sein sollen.
Eine Bestätigung dieser Meldung seitens Cisco gibt es keine. Wäre sie aber korrekt, so wäre dies ein ziemlicher Strategiewandel.
Laut 'The Information' könne die aktuelle Version aber nicht mit Switches von Dritten laufen. "Cisco-Kunden können die Switches von Cisco nutzen, die mit billigeren Chips von Firmen wie Broadcom laufen, anstatt mit Ciscos proprietären, teureren Chips", heisst es.
Das Betriebssystem, so heisst es weiter, trage den Namen "Lindt". Und Ingenieure bei Cisco würden an der Standalone-Version des Betriebssystems arbeiten.
Laut 'CRN' bezweifeln ungenannte Experten aber, dass Cisco diesen Schritt machen werde.
Switching machte im letzten Cisco-Geschäftsjahr 36 Prozent des Umsatzes aus, in Dollar sind das 14,7 Milliarden. Die Trennung von Software und Hardware könnte also das wichtigste Business-Segment treffen, wenn nämlich Kunden die Software kaufen anstelle der laut 'CNBC' höher margigen Hardware. Andererseits ist der Konzern unter Druck von Cloud Providern und Software-Based-Infrastruktur-Firmen.
In letzter Zeit war Cisco mit Aquisitionen wie Jasper und AppDynamics aufgefallen sowie durch Partnerschaften mit Pure Storage, IBM und Salesforce. All dies vor allem, um in Zeiten von Cloud und IoT mithalten zu können. (mag)

Loading

Mehr zum Thema

image

Zurich wechselt in die AWS-Cloud

Bis 2025 sollen bei der Versicherung rund 1000 Anwendungen auf AWS migriert werden. Damit will Zurich 30 Millionen Dollar im Jahr sparen können.

publiziert am 31.1.2023
image

Competec hat eigene Marke für PC-Zubehör lanciert

Die neue Schweizer Marke Onit wurde bis jetzt nicht gross angekündigt. Das wird laut Competec bewusst so gehandhabt.

publiziert am 30.1.2023
image

Intel-Zahlen rasseln in den Keller

Im vergangenen Quartal fiel der Umsatz im Jahresvergleich um 32% auf 14 Milliarden Dollar. Unter dem Strich steht sogar eine rote Zahl.

publiziert am 27.1.2023
image

Erstes Green-RZ in Dielsdorf live

Ziemlich genau ein Jahr nach der Ankündigung des Metro-Campus wurde das erste Datacenter in Betrieb genommen. Es bietet Platz für rund 80'000 Server.

publiziert am 17.1.2023