Geschäft mit Rechenzentren gibt Intel kräftigen Schub

24. Juli 2020, 12:13
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Heimarbeit und der Bedarf nach höheren RZ-Kapazitäten bewirkten für Intel einen Nachfragezuwachs.

Der Ausbau von Rechenzentren in der Corona-Krise hat dem Chipriesen Intel im vergangenen Quartal einen kräftigen Umsatzschub beschert. Der Konzernumsatz stieg im Jahresvergleich um 20% auf 19,7 Milliarden Dollar. Das Geschäft mit Chips für Server und anderer Rechenzentrums-Ausrüstung wuchs dabei um 43% auf 7,1 Milliarden Dollar. Die Corona-Krise hatte durch die Verlagerung ins Homeoffice und die verstärkte Nutzung von Streaming-Diensten den Ausbau der Netzwerk-Kapazitäten notwendig gemacht.
Zugleich wurden mehr Notebooks für Heimarbeit gefertigt. Intel profitierte davon mit einem Umsatzplus von 7% auf 9,5 Milliarden Dollar in seiner PC-Chip-Sparte.
Unter dem Strich machte Intel einen Quartalsgewinn von 5,1 Milliarden Dollar, 22% mehr als ein Jahr zuvor.
Zugleich musste der Konzern allerdings bekannt geben, dass die Einführung einer neuen Chip-Generation, die mit einem 7-Nano-Prozess gefertigt werden sollen, um mindestens sechs Monate auf Ende 2022 oder Anfang 2023 verschoben werde. Der neue Fertigungsprozess funktioniert anscheinend noch nicht so wie geplant und produziert eine hohe Rate an unbrauchbaren Chips.

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