Gesundheitskommission will "digitale" ID als Ersatz für Versichertenkarte

28. Januar 2009, 15:47
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Nachdem schon die Gesundheitskommission des Nationalrats zugestimmt hat, hat nun auch die entsprechende Kommission des Ständerats die von Nationalrat Ruedi Noser eingereichte parlamentarische Initiative "digitale Identität statt Versichertenkarte" einstimmig angenommen.

Nachdem schon die Gesundheitskommission des Nationalrats zugestimmt hat, hat nun auch die entsprechende Kommission des Ständerats die von Nationalrat Ruedi Noser eingereichte parlamentarische Initiative "digitale Identität statt Versichertenkarte" einstimmig angenommen. Damit kann, wie die Interessengruppen ePower und IG eHealth melden, die nationalrätliche Kommission nun die gesetzliche Umsetzung in Angriff nehmen.
Die Initiative sieht vor, dass all Krankenversicherungspflichtigen in der Schweiz eine "digitale Identität" erhalten, die dann als eindeutige Benutzeridentifikation unter anderem für die Rechnungsstellung von Versicherungsleistungen sowie für medizinische Zwecke verwendet werden kann. Private Anbieter und Leistungserbringer sollen ermuntert werden, auf der digitalen Identität beruhende Angebote für elektronische Patientendossiers auf den Markt zu bringen, und gleichzeitig sollen finanzielle Anreize für die Anwendung von E-Health-Lösungen geschaffen werden. (hjm)

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