Gewinner und Verlierer im Patent-Business

14. Januar 2014, 15:08
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Wer nur wenige Patente besitzt, hat heutzutage schlechte Karten - etwa bei Auseinandersetzungen mit Mitbewerbern.

Wer nur wenige Patente besitzt, hat heutzutage schlechte Karten - etwa bei Auseinandersetzungen mit Mitbewerbern. Kein Wunder, bemühen sich insbesondere IT-Unternehmen um Patente. Zum 21. Mal in Folge erhält IBM in den USA die Patent-Krone. Kein anderes Unternehmen hat 2013 so viele US-Patente angemeldet wie "Big Blue". Laut den Experten von IFI CLAIMS Patent Services konnte sich IBM 6'809 Patente sichern und damit 5 Prozent mehr als im Vorjahr (6'478 Patente).
Auch Mitarbeitende von IBM Schweiz trugen mit ihren Erfindungen zu diesem neuen Rekord bei, teilt das Unternehmen mit. Sie belegten mit 150 US-Patenten Platz 8 in der firmeninternen Rangliste. 2013 erhielten sie unter anderem ein Patent, in dem es um die automatisierte Verteilung und Validierung von kryptographischen Schlüsseln und Zertifikation geht. Die Methode umfasst alle Schritte des Schlüsselmanagements, von der Erstellung über Bereitstellung bis hin zum Löschen.
Gewinner und Verlierer
Doch die Verfolger haben ebenfalls zugelegt, allen voran Google. Der Internet-Riese figuriert neu auf Platz elf (Vorjahr 21) und hat zum zweitem Mal Apple hinter sich gelassen. Der iPhone-Hersteller verbesserte sich aber ebenfalls und kletterte von der Position 22 auf die 13. Sogar BlackBerry konnte von Position 29 auf 20 aufsteigen. Microsoft legte um eine Position zu und ist jetzt fünftplatziert. Die Top Ten:
1 IBM 6'809
2 Samsung 4'676
3 Canon 3'825
4 Sony 3'098
5 Microsoft 2'660
6 Panasonic 2'601
7 Toshiba 2'416
8 Hon Hai 2'279
9 Qualcomm 2'103
10 LG Electronics 1'947
Positionen verloren haben hingegen unter anderem Alcatel-Lucent, Hitachi und Cisco. 2013 ist laut IFI ein Rekordjahr gewesen. In den USA seien insgesamt 277'835 Patente und damit 10 Prozent mehr als im Vorjahr angemeldet worden. (mim)

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