GIA Informatik mit neuer RZ-Hardware unterwegs

26. April 2019, 12:10
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Der Aufbau des neuen Datacenter-Standortes bei der CKW-Tochter CFS (CKW Fiber Services) ist bei GIA Informatik Hand in Hand gegangen mit dem Aufbau einer neuen Plattform.

Der Aufbau des neuen Datacenter-Standortes bei der CKW-Tochter CFS (CKW Fiber Services) ist bei GIA Informatik Hand in Hand gegangen mit dem Aufbau einer neuen Plattform. Wie René Lüscher, Leiter IT-Solutions und Mitglied der GIA-Geschäftsleitung, gegenüber inside-channels.ch festhält, sei im Oftringer RZ die Hardware-Basis end-of-live gewesen. Das habe dazu geführt, dass grundsätzlich die Zukunftsfähigkeit des eigenen RZ-Angebots auf den Prüfstand gekommen sei.
Unter dem wesentlichen Aspekt der Sicherheit, die beiden RZ-Standorte Oftringen und Zofingen liegen in der gleichen Gefahrenzone, habe man sich für den ausserhalb einer Gefahrenzone liegenden Standort in Luzern entschieden, so Lüscher. Beide Projekte, die Plattformerneuerung und die Evaluation des hochsicheren künftigen Standortes, seien kooperativ voran gegangen.
Insgesamt verfügt GIA nun über 220 Quadratmeter RZ-Fläche in Oftringen, 160 Quadratmeter in Zofingen und neu über 40 Quadratmeter in einem eigenen Raum im CFS-Datacenter, schiebt er nach. Zentral bleibe für GIA dabei das über diese Standorte verfügbare Private-Cloud-Angebot. Public-Clouds würden bisher von den Kunden noch kaum nachgefragt, so Lüscher weiter. Zwar bietet GIA seit kurzem mit "SAP on Azure" von Microsoft auch eine Public-Cloud-Lösung als managed Services an. Doch insgesamt sei im SAP-Umfeld, in dem der IT-Dienstleister ebenfalls stark ist, die Nachfrage nach Public-Cloud-Angeboten noch vergleichsweise gering: "Nicht alles, was die Hersteller gerade favorisieren, wird auch gleich in die Praxis umgesetzt".
Weiter hält Lüscher fest, dass man die Eröffnung des Littauer-Standortes für umfassende Tests diverser Gefahrenszenarien genutzt habe. Da in Oftringen die RZ-Plattform ans Lebensende gekommen sei, habe man auf HP-Basis die Ressourcen für Computing, Backup und Storage komplett erneuert. Das habe zudem erlaubt, den ebenfalls mit neuster Technik ausgerüsteten RZ-Standort in Luzern ausführlich zu testen. Da man bereits Anfang Jahr vor Ort gewesen sei, aber erst kurz vor Ostern den eigentlichen Betrieb in Luzern aufgenommen habe, sei es unter anderem möglich gewesen, Komponentenausfälle oder auch Redundanzunterbrüche intensiv testen zu können. (vri)

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