Glarner Regierung will mehr Geld für Digitalisierung

17. Dezember 2019, 16:15
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Die Glarner Regierung will die Digitalisierung weiter vorantreiben, um einen Nutzen daraus für die Gesellschaft, die Wirtschaft, den Kanton und die Gemeinden zu ziehen.

Die Glarner Regierung will die Digitalisierung weiter vorantreiben, um einen Nutzen daraus für die Gesellschaft, die Wirtschaft, den Kanton und die Gemeinden zu ziehen. Für die Umsetzung ihrer Strategie beantragt sie beim Parlament, dem Landrat, einen Nachtragskredit von 150'000 Franken.
Das Geld sei für die fachliche Unterstützung bestimmt, teilte die Glarner Regierung mit. Im Budget 2020 seien erst 50'000 Franken bewilligt. Die Sofortmassnahmen benötigten aber unter Einrechnung einer Reserve 200'000 Franken, sodass ein Nachtragskredit von 150'000 Franken benötigt werde.
Auch der Bund und mehrere Kantone sind laut Regierungsangaben in den letzten Jahren aktiv geworden und haben zum Teil beträchtliche Mittel für die Digitalisierung bewilligt. Die Legislaturplanung 2019-2022 des Glarner Regierungsrates enthält mehrere Massnahmen im Bereich der Digitalisierung, darunter die Erarbeitung einer Digitalisierungsstrategie für die kantonale Verwaltung.
Zu den Schwerpunkten gehören Vernetzung und Infrastruktur, Schule und Bildung, Wirtschaft und Arbeit sowie E-Government. (Keystone-sda/kjo)

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