Globus setzt auf In-Memory-Technologie

6. August 2012 um 15:46
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Von SAP.

Von SAP.
Erfolgsmeldung aus Regensdorf. Die Schweizer Niederlassung des deutschen ERP-Riesen SAP meldet einen Neukunden für die In-Memory-Technology HANA. Und zwar führte Globus (Warenhaus und Herren Globus) SAP NetWeaver BW (Business Warehouse) powered by SAP HANA ein.
Globus führt also die Daten aus den "klassischen" SAP-Datenbanken SAP for Retail und Finance sowie aus externen Datenquellen in die In-Memory-Datenbank, wo sie dann für Reports weiterverwendet werden. Komplexe BW-Auswertungen erfolgen gemäss dem Hersteller nun bis zu zehn mal schneller. So werden Lieferscheine und Rechnungen für die rund 800'000 Produkte von Globus direkt mit den im BW abgelegten Lieferkonditionen abgeglichen. Und Globus-Leute können die Auswertung von Kennzahlen schneller realisieren und damit Entscheide aufgrund von aktuelleren Daten treffen, schreibt SAP in einer Medienmitteilung. "Die erhöhte Geschwindigkeit ermöglicht zudem neue Geschäftsprozesse, etwa im Bereich der Kassendatenanalysen oder im Slowsellerhandling", so Alexander Weiss, der bei der Globus-Mutter Migros den Bereich Prozesse und BW leitet.
So richtig interessant wird die Sache für SAP, sollte sich der Migros-Genossenschafts-Bund von der In-Memory-Technologie von SAP anhand des Einsatzes bei Globus überzeugen lassen. Einzelhändler wie Globus (Warenhaus und Männermode) und erst recht grosse Detailhändler wie Migros sammeln riesige Datenmengen an, die sie möglichst rasch und flexibel auswerten wollen. Mit schnelleren Datenanalysen kann man dann zum Beispiel rascher mit Preisänderungen auf veränderte Nachfragen reagieren. (hc)

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