Goldene Fallschirme für Schwartz, McNeally & Co

12. Juni 2009, 15:44
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Es gibt unterhaltsamere und vor allem flüssiger geschriebenere Lektüre als die Eingaben, die börsenkotierte Firmen bei der US-Börsenaufsicht SEC machen müssen.

Es gibt unterhaltsamere und vor allem flüssiger geschriebenere Lektüre als die Eingaben, die börsenkotierte Firmen bei der US-Börsenaufsicht SEC machen müssen. Aber manchmal lohnt es doch, sich durch den Buchstaben-Wust zu kämpfen. So listetet eine solche Eingabe ("SEC-Filing") vom vergangenen Montag in Dollar und Cents die Entschädigungen auf, die Sun-Topmanager erhalten, falls sie innert zwölf Monaten nach der Übernahme ihrer Firma duch Oracle ihren Job hinschmeissen oder entlassen werden.
Den grössten "goldenen Fallschirm" bekommt Sun-CEO Jonathan Schwartz, der bei einem vorzeitigen Abgang mit total 12 Millionen (inkl. Fortzahlung der Lebensversicherung und Krankenkasse) entschädigt würde. Auf Platz 2 steht Verwaltungsratspräsident Scott McNealy, der es auf 9'534'022 Dollar brächte, gefolgt von Verkaufsleiter Peter Ryan (4,3 Mio.) und Finanzchef Michael Lehman (4 Millionen). Den kleinsten Fallschirm hat Anil Gadre, der es nur auf 2,76 Millionen Dollar brächte, falls er vorzeitig gehen müsste.
Nicht mal einen "silbernen Fallschirm" haben die Sun-Mitarbeitenden, die zur Zeit um ihre Jobs zittern. (hc)

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