Google "bestraft" Urheberrechts-Diebstahl

13. August 2012, 15:18
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Websites, die von Googles Suchmaschine nicht gefunden werden, existieren im Netz der Netze praktisch nicht.

Websites, die von Googles Suchmaschine nicht gefunden werden, existieren im Netz der Netze praktisch nicht. Entsprechend gibt es eine ganze Industrie, die mehr (selten) oder weniger (oft) glaubwürdig SEO, Search Engine Optimization, anbietet.
Google setzt im berühmten "Ranking" nicht nur "Optimierungen" sondern auch "Verschlechterungen" ein, denn es gibt nach eigenen Angaben etwa 200 verschiedene "Signale", die die Reihenfolge der Suchresultate beeinflussen. Ab heute ist die Zahl der Meldungen wegen Copyright-Verletzung ein weiterer Faktor für die Bestimmung der Relevanz einer Webseite. Je öfter eine Verletzung der Urheberrechte auf einer Seite gemeldet wird und die Entfernung einer URL von den Google-Suchresultaten verlangt wird, desto schlechter wird sie rangiert.
Immerhin: Gemäss dem Suchmaschinenriesen wurden alleine in den letzten 30 Tagen die Entfernung von 4'444'757 URLs verlangt. (hc)

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