Google drängt mit "Project Fi" in den Mobilfunkmarkt

23. April 2015, 08:27
  • telco
  • google
image

In den USA hat Google mit --http://fi.

In den USA hat Google mit "Project Fi" Zunächst werde der Dienst ausschliesslich für das Nexus 6 verfügbar sein.
Mit dem Angebot soll ein nahtloser Übergang zwischen WLAN-Hotspot, LTE- oder 3G-Netz sichergestellt werden. Das Erkennen und Verbinden mit einem neuen Hotspot erfolgt automatisch und soll vom Kunden nicht bemerkt werden. Dazu soll Google in den USA rund eine Million offene und zuverlässige Hotspots verifiziert haben. Wenn das WLAN-Signal zu schwach wird, wechselt die Verbindung automatisch in das mobile Netz - ohne zu unterbrechen, erklärt Google.
Die zweite Neuerung, die Project Fi bringt, ist die Loslösung der Telefonnummer vom Gerät. Laut dem Blogeintrag lebt die Nummer in der Cloud und der Kunde soll von verschiedenen Geräten aus, sei es Smartphone, Tablet oder Notebook, mit der selben Nummer telefonieren können. Noch
Noch ist Project Fi noch nicht als allgemein verfügbares Produkt auf dem US-Markt verfügbar. Wer mitmachen will, muss sich bewerben. Das Produkt kostet 20 Dollar im Monat zuzüglich 10 Dollar je Gigabyte Datenvolumen. Dafür fallen Roaming-Gebühren im Ausland weg: in 120 Ländern wird genau gleich abgerechnet wie im Inland. (kjo)

Loading

Mehr zum Thema

image

Swisscom und EU-Telcos fordern Big-Tech-Beteiligung an Netzkosten

16 CEOs von europäischen Telekomunternehmen wollen, dass sich Google, Meta, Netflix & Co. am Netzausbau beteiligen. Die Forderung ist nicht neu, doch der Ton gewinnt an Schärfe.

publiziert am 26.9.2022
image

Vor 14 Jahren: Erstes Android-Smartphone kommt auf den Markt

"HTC Dream" respektive "G1" setzte als erstes kommerzielles Gerät auf das Betriebssystem Android. Bei den damaligen Testern rief es "Entzücken" hervor.

publiziert am 23.9.2022
image

UK-Behörde untersucht Cloud-Dienste von Microsoft, Amazon und Google

Die britische Medienaufsichtsbehörde Ofcom will die Marktposition der US-Hyperscaler untersuchen und herausfinden, ob es wettbewerbsrechtliche Bedenken gibt.

publiziert am 22.9.2022
image

268 Millionen IPv4-Adressen sind verschwunden

Ein Forscher bezichtigt Adobe, Amazon und Verizon der unrechtmässigen Verwendung von reservierten IPv4-Adressen. Dadurch werden diese praktisch unbrauchbar.

publiziert am 20.9.2022