Google Earth aufgeforstet

30. November 2010, 12:52
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Google hat mit --http://google.

Google hat mit Google Earth 6 eine neue Version seines interaktiven digitalen Atlas veröffentlicht, mit der die Erdansichten deutlich realistischer und grüner werden sollen. Denn der Google hat seine virtuelle Erde nun auch mit 3D-Bäumen bepflanzt. Bereits jetzt stehen über 80 Millionen Pflanzen dutzender Gattungen vom Japan-Ahorn bis zum Kakaobaum in virtuellen Ansichten.
Grünere Landschaften
"Wir sind und wohl alle einig, dass unser Planet ohne Bäume ein ziemlich trostloser Ort wäre", meint Google-Earth-Produktmanager Peter Birch im offiziellen Google-Blog. Zum einen liefern sie Sauerstoff zum Atmen, zum anderen sind sie ein wesentlicher Bestandteil der Landschaft. Mit passenden 3D-Modellen werden nun virtuelle Städte von Berlin über New York und San Francisco bis Tokio begrünt. Die Darstellung der detailreichen Bäume soll die Rechenleistung von PCs aber nicht sonderlich belasten.
Birch zufolge arbeitet der Konzern zudem mit Organisationen wie dem Green Belt Movement oder dem Amazon Conservation Team zusammen, um auch die bedrohten Wälder in Afrika, Brasilien und anderen Regionen der Welt sinnvoll zu modellieren.
Direkt auf die Strasse
Zudem hat Google die Integration zweier Spezialansichten verbessert. User können jetzt nahtlos zwischen Rundflügen in Google Earth und virtuellen Spaziergängen Street-View-Ansichten wechseln. Ausserdem macht die neue Version für Nutzer klarer, ob für eine gerade besuchte Gegend historische Ansichten verfügbar sind.
Google Earth 6 bietet die Möglichkeit, beim virtuellen Rundflug den Reisebegleiter "Pegman" auf blau markierten Strassen abzusetzen. Damit kann der User direkt in die Street-View-Ansicht der jweiligenden Gegend wechseln. Zudem verspricht die neue Street-View-Integration die Möglichkeit, mittels Scrollrad oder Tastatur ganz einfach durch die Strassenansichten zu wandeln. Um zur Google-Earth-Ansicht zurückzukehren, reicht ein Knopfdruck.
Die Anfang 2009 mit Version 5 eingeführten historischen Aufnahmen sind laut Birch bei Usern zwar sehr gut angekommen, waren aber nicht immer leicht zu entdecken. Daher wird nun in der Statuszeile am unteren Bildschirmrand angezeigt, von wann die ältesten verfügbaren Bilder der
aktuell besuchten Gegend stammen. Mit einem Klick kann der User auf diese Ansicht wechseln und dann in weiteren historischen Luftaufnahmen stöbern. (pte)
Bäume und Street View in Google Earth 6 (Demo-Video)

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