Google greift Microsoft und IBM an

19. Oktober 2009, 14:40
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Der Internetkonzern Google intensiviert seine Anstrengungen, seine webbasierte Office-Suite "Google Apps" als Alternative zu den Produkten etwa von Microsoft oder IBM zu platzieren, aus.

Der Internetkonzern Google intensiviert seine Anstrengungen, seine webbasierte Office-Suite "Google Apps" als Alternative zu den Produkten etwa von Microsoft oder IBM zu platzieren, aus. Nach eigenen Angaben zählt Google bereits heute rund 2 Millionen Unternehmen und 20 Millionen User in über 100 Ländern und 40 Sprachen zu den Usern der "Apps" und will nun den etablierten Anbietern von Office-Applikationen Marktanteile streitig machen. Dafür greift der Online-Konzern nun sogar auf Anzeigen in klassischen Printmedien zurück.
Die bisher nur in den USA geführte Kampagne "Gone Google" soll ausgeweitet werden. So will der Konzern nicht nur in Zeitungen wie der 'New York Times', 'Forbes' oder' The Economist' Anzeigen schalten, sondern auch auf Plakatkampagnen zurückgreifen. Zudem sollen die Werbeaktivitäten auf Grossbritannien, Frankreich, Kanada, Japan, Australien und Singapur ausgeweitet werden. Der Fokus liegt dabei auf den Vorteilen des Cloud Computing. Bei "in der Wolke" betriebenen Applikationen müssen sich Kunden nicht mehr dem Unterhalt von Servern widmen, sondern können die Vorteile von geteilten Dokumenten und Kalendern, Gmail und mehr nutzen, heisst es seitens Google weiter. (bt)

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