Google hat "Home" und "Nest" vereint

16. Oktober 2019, 10:01
  • workplace
image

Im Mai habe Google die Teams von Home und Nest zusammengebracht, die nun unter der Marke Nest fungieren.

Im Mai habe Google die Teams von Home und Nest zusammengebracht, die nun unter der Marke Nest fungieren. Damit wurden auch die smarten Google-Home-Lautsprecher zu Nest umbenannt, wie das Unternehmen mitteilt.
Ein Gerät aus der neuen Serie ist der Nest Mini. Dieser könne neu an einer Wand befestigt werden. Er identifiziere Geräusche wie einen Rauchmelder-Alarm oder brechendes Glas und könne den User entsprechend warnen. Ausserdem sei das Audio verbessert worden. Der Lautsprecher sei nun kräftiger und das Gerät würde die Lautstärke dynamisch an Hintergrundgeräusche anpassen. Ausserdem könne der Speaker den User auch bei Hintergrundlärm besser verstehen.
Ebenfalls neu ist der Nest Hub, ein mit einem 7-Zoll-Display ausgestatteter smarter Lautsprecher. Über den Hub können "hunderte von kompatiblen Smart-Home-Geräte" gesteuert werden, wie Google schreibt. Der mit dem Google Assistant ausgestattete Lautsprecher könne ausserdem Suchergebnisse, YouTube, den Google-Kalender, Maps und weiteres auf dem Display anzeigen.
Der Nest Hub sei ab sofort im Google Store für 139 Franken vorbestellbar und soll Ende Oktober auch bei Digitec, Fust, Brack oder Manor verfügbar sein. Der Nest Mini wird zur gleichen Zeit für 69 Franken verfügbar.
Google hat das Unternehmen Nest Labs, das von ehemaligen Apple-Ingenieuren gegründet wurde, im Jahr 2014 übernommen. Zu den Nest-Produkten gehören Wlan-unterstützte und programmierbare Smart-Home-Geräte wie Kameras oder Thermostate.
Neue Pixel-Smartphone erkennt Gesten
Neben den Smart-Speakern hat Google an seinem gestrigen Event auch weitere Hardware vorgestellt. Darunter das Pixel 4. Das Smartphone gibt es mit einem 5,7-Zoll-Screen oder mit einem 6,3-Zoll-Bildschirm. Ausgestattet ist das Gerät mit einem Snapdragon-855-Prozessor, mit bis zu 8 GB RAM und bis zu 128 GB Speicherplatz.
Die auffälligste Neuerung ist wohl die Gestensteuerung. Die "Motion Sense" genannte Funktion erkenne Handbewegungen über dem Gerät worüber sich einzelne Apps bedienen liessen. Damit könnten Anwender etwa den Wecker ausschalten oder bei Spotify zum nächsten Lied wechseln.
Das Pixel 4 soll ab rund 900 Franken zu haben sein. Allerdings bringt es Google nicht auf den Schweizer Markt. Digitec kündigte bereits an, es hierzulande ab November anbieten zu wollen. (kjo)

Loading

Mehr zum Thema

image

Slack integriert Teamviewer

Ab sofort können Teamviewer-Supportsessions in Slack gestartet werden.

publiziert am 17.11.2022
image

Google drängt allen Usern das neue Gmail-Design auf

Der Online-Gigant rollt Design-Änderungen bei Gmail aus. Ausserdem forciert Google die Zwei-Faktor-Authentifizierung.

publiziert am 10.11.2022
image

Das Homeoffice ist gekommen, um zu bleiben

4-Tage-Woche, keine verpflichtenden Bürozeiten: Wie Schweizer Entwicklerinnen und Entwickler gerne arbeiten würden, zeigt eine neue Studie.

publiziert am 8.11.2022
image

Armee migriert auf Windows 11

Weil kein Dienstleister den Auftrag haben wollte, musste das Militär zu einem Freihänder greifen. Die zivile Bundesverwaltung stemmt die nächstes Jahr startende Migration mit eigenen Ressourcen.

publiziert am 2.11.2022 4