Google jetzt auch mit Stalker-Programm

4. Februar 2009, 16:24
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BloggingToms Abenteuer im Cyberspace LXII

BloggingToms Abenteuer im Cyberspace LXII
Gerade erst hat der Suchmaschinengigant Google die Ozeane mit 'Google Earth' verknüpft' kann man sich auf seinem Handy die eigene Postition auf Google Maps anzeigen lassen. Die Positionsdaten, die in Echtzeit per GPS und WLAN abgefragt werden, können aber auch zur Anzeige des Standorts von Freunden genutzt werden. Ist ein als Freund markierter Nutzer in der Nähe, so erscheint auf Google Maps ein Symbol mit dessen Positionsdaten. Mit einem Klick lässt sich zudem per Google Talk, Telefon oder eMail Kontakt mit dem Freund aufnehmen.
Soweit so gut. Nur, was ist mit der Privatsphäre? Geht es nach Google, so kann jeder Nutzer auch nach der Annahme der Einladung zu 'Latitude' jederzeit selbst bestimmen, wie viel die Kontakte über den aktuellen Standort erfahren. Zudem verschwinde man mit der Deaktivierung des Programms ganz von der Karte.
Nicht vergessen werden darf dabei aber, dass Google mit 'Latitude' an noch mehr Daten der Nutzer herankommt. Wie wenn Google nicht schon genug über die Nutzer seiner vielen Dienste wüssten. Und so wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis uns Google auch genau sagen kann, wo wir vor Jahren zu Mittag gegessen haben.
An vielen Lesern dieser Kolumne dürfte die Musik-Software 'Songsmith gezeigten Laptops ein Apple-Gerät vermutet wird, sondern weil findige Nutzer die Software ganz anders verwenden, als sich das Microsoft wohl gedacht hat.
Songsmith mischt nämlich zu einem Gesang automatisch die (seiner Meinung nach) passende Musik, so dass absolut jeder Musik komponieren kann. Das behaupten zumindest die Entwickler. Der von Microsofts Komponiermachwerk unterlegte Musikteppich ist allerdings wenig hittauglich, wie ein Blick auf YouTube als er bisher schon war...
Und zum Schluss noch dies: Die Finanzkrise gibt es nun auch als Song)

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