Google öffnet API seines Assistenten für Dritte

12. Dezember 2016, 10:28
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"Conversation Actions" heissen die Erweiterungen für den Google-Assistenten.

"Conversation Actions" heissen die Erweiterungen für den Google-Assistenten. Bislang war diese Option nur geladenen Firmen offen, doch nun legt Google die API schrittweise offen. Dies hat Google im eigenen Entwicklerblog bekanntgegeben.
In einer ersten Phase kann man in den USA Erweiterungen für den Smart-Lautsprecher Home entwickeln, doch die soll für den neuen Google-Messenger Allo sowie die Smartphones namens Pixel bald auch möglich werden. Ein genaues Datum wird aber noch nicht genannt.
Als Werkzeug stellt Google diverse Leitfäden und die Tools des Partners API.AI zur Verfügung, der auf Natural Language Processing spezialisiert ist und laut Eigenaussagen einen intelligenten Chatbot mit 40 Millionen Usern habe. API.AI erlaube es, innerhalb eines Web-Interfaces Konversations-Erweiterungen zu bauen und zu deployen, so der Konzern.
Google hat schon früher bekanntgegeben, man sehe im Google Assistenten die Zukunft der Suche und Konversationen zwischen Nutzer und Assistent stehen dabei im Zentrum. Das Ziel ist auch, dass Nutzer via Assistenten Aufträge erteilen und Termine vereinbaren können.
Google-Konkurrent Amazon hatte die Plattform des eigenen Assistenten Alexa von Beginn an offen ausgestaltet. Deren Erweiterungen heissen "Alexa Skills" und laut 'Heise' gibt es einige Dutzend Skills in deutscher Sprache unter den 4000 vorhandenen Erweiterungen. Hier will Google offensichtlich aufholen. (mag)

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