Google Pay tritt jetzt in der Schweiz gegen Twint und Co. an

30. April 2019, 13:42
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Seit heute ist die Konkurrenz bei den hierzulande verfügbaren Mobile-Payment-Diensten um einen markanten Player reicher.

Seit heute ist die Konkurrenz bei den hierzulande verfügbaren Mobile-Payment-Diensten um einen markanten Player reicher. Google Pay hat sich zu Twint, Apple Pay, Swatch Pay oder Samsung Pay gesellt. Unterstützt wird das für die Schweiz neue Angebot bereits von Kredit- oder Debitkarten von Cornèrcard, Bonus-Card, Swiss Bankers, Revolut und Boon sowie Visa und Mastercard. Demnächst sollen auch auch Credit Suisse mit Prepaid-Karten sowie das Fintech Neon mitmachen.
Überall wo das kontaktlose Bezahlen möglich ist – im Detailhandel, auf Webseiten oder in Apps – werde es auch von Google Pay unterstützt. Bezahlen könne man so bereits bei Digitec, Galaxus, Ricardo, QoQa, AirBnB, Adidas, Flixbus, Uber, MediaMarkt, Kayak und bald auch weiteren Angeboten, schreibt der Konzern. Und "natürlich" könne man auch auf Google-eigenen Diensten wie YouTube mit Google Pay bezahlen.
Obwohl die Bezahl-Apps von den hiesigen Konsumenten noch kaum genutzt werden, ist im Kampf um die Vorherrschaft des mobilen Bezahlens bereits immer wieder auch die Wettbewerbskommission (Weko) gefordert. So ermittelt sie etwa wegen mutmasslichen Boykotts von Apple und Samsung Pay gegen Schweizer Banken. Apple wiederum verknurrte sie dazu, den Bezahlvorgang bei Twint nicht länger mit dem automatischen Aufstarten von Apple Pay zu unterdrücken. (vri/sda)

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