Google steigt (vielleicht) ins Hotspot-Business ein

20. September 2005 um 16:49
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Dafür braucht Google die sieben Milliarden Dollar.

Dafür braucht Google die sieben Milliarden Dollar.
Der Suchmaschinen-Betreiber Google experimentiert mit dem Hotspot-Business. So gibt es bei Google eine kostenlose Betaversion eines Tools namens "Google Secure Access". Es dient dazu, an einem öffentlichen drahtlosen Netzwerk (Hotspot) eine sichere Verbindung zwischen einem Notebook und dem Internet aufzubauen. Das Tool baut zu diesem Zweck eine verschlüsselte Verbindung zwischen dem Client und einem Server bei Google auf, von dem aus die Daten ins und vom Internet wandern.
Das Gratis-Tool kann gemäss den FAQs (Frequently Asked Questions) zu diesem Thema erst an bestimmten Hotspots im Bay Area (San Francisco) benützt werden.
Google bietet bereits E-Mail- und Speicherdienstleistungen ("GMail") an und vertreibt ein Programm für Instant Messaging (Chat und Sprache). Ausserdem hat der Suchmaschinenriese einen riesigen Adressraum für IPv6-Internetadressen reserviert.
Sollte Google tatsächlich breitflächig in das Geschäft mit öffentlichen drahtlosen Netzwerken einsteigen, wäre auch klar, wofür die randvolle Kriegskasse benötigt wird. Hotspot-Business ist Telco-Business (Siehe Swisscom Eurospot). Die Investitionen, die fällig werden, um nur schon in einem Land eine breite Abdeckung zu bewerkstelligen, sind gross. Sehr gross. (Christoph Hugenschmidt)
(Den ersten Hinweis auf diese Story fanden wir bei den immer gut informierten KollegInnen von Cnet News.com. Die Sache angeschaut haben wir aber selber...)

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