Google und Microsoft ergreifen weitere Massnahmen gegen Kinderpornografie

18. November 2013, 10:22
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Die beiden marktbeherrschenden Anbieter von Internetsuchmaschinen, Google und Microsoft, wollen verstärkt gegen Kinderpornografie im Internet vorgehen, wie Google-Verwaltungsratschef Eric Schmidt am Sonntag in einem eigenen Beitrag in der Zeitung 'Daily Mail' bekannt gab.

Die beiden marktbeherrschenden Anbieter von Internetsuchmaschinen, Google und Microsoft, wollen verstärkt gegen Kinderpornografie im Internet vorgehen, wie Google-Verwaltungsratschef Eric Schmidt am Sonntag in einem eigenen Beitrag in der Zeitung 'Daily Mail' bekannt gab. Unter anderem werden laut Schmidt die Suchergebnisse beim Gebrauch gewisser Suchbegriffe und -Kombinationen angepasst, damit Links zu kinderpornografischem Material nicht angezeigt werden. So würden die Resultate zu mehr als 100'000 Suchanfragen "gesäubert". Ausserdem sei auch die automatische Vervollständigung bei der Sucheingabe für diese Begriffe abgestellt worden - bisher boten die Suchmaschinen solche Vervollständigungen an, auch wenn jemand gar nicht nach einem der einschlägigen Begriffe suchen wollte.
Ausserdem bemühen sich Google und Microsoft, die Verbreitung von einschlägigen Fotos zu stoppen: Jedes als illegal eingestufte Bild bekomme einen digitalen Fingerabdruck, damit es immer wieder herausgefiltert werden könne, schrieb Schmidt. Die Technologie dafür komme von Microsoft.
Entwickler von YouTube arbeiteten an einer ähnlichen Software auch für Videos. Bei Google hätten sich in den vergangenen drei Monaten 200 Mitarbeiter mit dem Problem befasst, schrieb Schmidt. (sda/hjm)

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