Google will HTTPS-Verschlüsselung durchsetzen

12. September 2016, 13:31
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Schweizer Webagenturen fordern heute schon vermehrt Kunden auf, bei ihren Websites unverschlüsselte HTTP-Verbindungen aufzugeben und zu HTTPS - also verschlüsselten Verbindungen - zu wechseln.

Schweizer Webagenturen fordern heute schon vermehrt Kunden auf, bei ihren Websites unverschlüsselte HTTP-Verbindungen aufzugeben und zu HTTPS - also verschlüsselten Verbindungen - zu wechseln.
Nun macht Google in einem Blog-Post Druck auf viele Website-Betreiber, den Wechsel auf HTTPS in absehbarer Zeit vorzunehmen: Ab Januar 2017 und Version 56 des Browsers Chrome sollen unverschlüsselte Websites, die Formularfelder für Kreditkartendaten oder Passwörter enthalten, als unsicher gekennzeichnet werden.
Dies ist aber nur der erste Schritt: Nach und nach sollen die Kriterien für HTTP-Seiten dann immer weiter verschärft werden. Bereits 2014 hatte Google begonnen, HTTPS-Verbindungen in Suchresultaten höher zu ranken.
HTTPS existiert seit den Anfängen des Web, aber konnte sich bislang nicht als Standard durchsetzen.
Laut Statcounter ist Chrome in der Schweiz mit 30,03 Prozent Marktanteil der meist verbreitete Browser. Mehr als die Hälfte aller angezeigten Websites im Desktop-Browser von Chrome, so meldet Google, würden mittlerweile verschlüsselt, das ist allerdings immer noch eine Minderheit aller Websites. (mag)

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