Google will Technologielieferant der Konkurrenz übernehmen

18. Mai 2010, 12:23
  • international
  • google
image

Google will das börsenkotierte norwegische Unternehmen Global IP Solutions (GIPS) für knapp 70 Millionen Dollar übernehmen.

Google will das börsenkotierte norwegische Unternehmen Global IP Solutions (GIPS) für knapp 70 Millionen Dollar übernehmen. Da sich gemäss Google bereits die Inhaber von fast 50 Prozent der Aktien für die Offerte ausgesprochen haben, dürfte der Verkauf voraussichtlich zustande kommen.
Global IP Solutions betätigt sich als Technologielieferant (zum Beispiel als Entwickler von Codecs) im Bereich der Sprach- und Videoübertragung über das Internet. Das Unternehmen betreibt keinen eigenen VoIP- oder Video-Service im Internet, sondern lizenziert seine Grundlagentechnologie an Drittunternehmen. Gemäss GIPS wird die Technologie auf gegenwärtig weltweit rund 800 Millionen PCs, Handys und anderen Geräten eingesetzt.
Interessant ist, dass sich Google bisher nicht unter den Kunden befindet, zumindest unter den Referenzkunden, welche die Norweger auf ihrer Site auflisten. Dafür finden sich darunter diverse Voll- und Teilkonkurrenten von Google, beispielsweise Yahoo, Baidu, AOL, IBM Lotus, Webex oder Citrix. (hjm)

Loading

Mehr zum Thema

image

Vor 14 Jahren: Erstes Android-Smartphone kommt auf den Markt

"HTC Dream" respektive "G1" setzte als erstes kommerzielles Gerät auf das Betriebssystem Android. Bei den damaligen Testern rief es "Entzücken" hervor.

publiziert am 23.9.2022
image

Deutsche Telekom wird T-Systems nicht los

Die Verhandlungen zum Verkauf der IT-Dienstleistungssparte sind laut einem Medienbericht gescheitert.

publiziert am 22.9.2022
image

RZ-Ausfälle kosten schnell mal mehr als 1 Million Dollar

Eine internationale Studie zeigt, dass die Betreiber auch im nachhaltigen Umgang mit Strom und Wasser noch Verbesserungs­potenzial aufweisen.

publiziert am 22.9.2022
image

Nach Angriff warnt Revolut vor Phishing-Kampagne

Bei einem Cyberangriff auf das Fintech-Unternehmen sollen sich Hacker Zugang zu zehntausenden Kundendaten verschafft haben. Revolut bestätigt den Abfluss von Daten.

publiziert am 22.9.2022