Google wird doch (ein bisschen) ein Portal

20. Mai 2005, 10:06
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Google betont zwar immer seine Andersartigkeit, nähert sich aber mit immer mehr Services doch langsam den grossen Rivalen an.

Google betont zwar immer seine Andersartigkeit, nähert sich aber mit immer mehr Services doch langsam den grossen Rivalen an.
Die Google-Oberen haben bisher immer verlautbart, man wolle vor allem die Beste aller Suchmaschinen sein und habe keine Absichten, ähnlich wie viele Konkurrenten ein Internetportal zu werden.
Gleichzeitig hat sich aber Google über die letzten Jahre mit immer neuen Dienstleistungen wie Gmail oder Google-News aus seinem angestammten Territorium herausbewegt. Mit einem Service, der seit gestern als Testversion auf "Google Labs" angeboten wird, können Anwender nun viele dieser Services wie Gmail, News, Wetterberichte oder Börsenkuse auch auf einer persönlichen "Google-Homepage" zusammenstellen.
Auch wenn die "Homepage" Google-typisch optisch karg aussieht, und obwohl die Menge der zusammenstellbaren Services noch nicht sehr gross ist, ähnelt das Ganze vom Grundprinzip her doch bereits einem Portal, insbesondere den ebenfalls personalisierbaren Services wie "My Yahoo" oder "My MSN". Und die Zahl der Google-Services, mit dieser Voraussage dürfte man wohl kaum falsch liegen, wird in Zukunft weiter zunehmen. (hjm)

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