Googles Gmail will keine Bluewin-E-Mails

5. Februar 2010, 10:43
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Seit Januar sind Kunden der Swisscom-Tochter Bluewin von einem ganz besonderen Problem betroffen.

Seit Januar sind Kunden der Swisscom-Tochter Bluewin von einem ganz besonderen Problem betroffen. Schicken diese nämlich E-Mails an einem Empfänger bei Gmail, landen diese im Spamordner des E-Mail-Dienstes von Google. Einzig wenn der Gmail-Nutzer den Absender in seinem Adressbuch speichert, werden die E-Mails im normalen Posteingang angezeigt. Gegenüber dem 'Tages-Anzeiger' bestätigt Swisscom-Sprecher Carsten Roetz diese Probleme.
Wie der 'Tages-Anzeiger' schreibt, sei die Schuld dafür bei "einem Leck" bei der Swisscom zu suchen. Über deren Mailserver wurden Anfangs Jahr offenbar zuhauf Spam-Mails verschickt worden, was Bluewin einen Eintrag in einer schwarzen Liste bei Google bescherte. Seither lehnen die Mailserver von Google den Empfang grosser Teile von E-Mails, die aus dem Bluewin-Netz verschickt werden, ab. Davon betroffen sind auch E-Mail-Kunden von Sunrise, die ihre E-Mail-Dienste bereits seit Anfang 2008 über die Server von Google abwickelt. Google erklärt dazu, dass man dem Problem nachgehe.
Sunrise und Swisscom raten betroffenen Nutzern, die Absender "erwünschter" E-Mails in das Adressbuch bei Google aufzunehmen. Mit einem solchen Eintrag verschiebt Gmail die Mails der im Adressbuch gespeicherten Adressen nicht mehr in den Spam-Ordner. (bt)

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