GoPro streicht 15 Prozent der Stellen

30. November 2016, 15:51
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Der Hersteller der kleinen Action-Kameras GoPro entlässt 15 Prozent der Belegschaft, wie 'Reuters' zu schaffen. GoPro hatte Ambitionen sich in die Richtung eines Medien-Unternehmens zu entwickeln. Die Publikation von Inhalten, die mit den GoPro-Kameras erstellt werden, hätte zusätzliche Einnahmen generieren sollen. Nun wird aber das Entertainment-Business geschlossen. Der Entertainment-Bereich ist unter anderem für die Publikation von selbst produzierten Inhalten verantwortlich. Das Ende dieses Bereichs zeigt auch, wie schwer es für Unternehmen im Media-Bereich derzeit insgesamt ist.
Insgesamt werden über 200 Vollzeitstellen gestrichen und die Bürofläche verkleinert, so 'Reuters' weiter. Auch vom Unternehmen noch ausgeschriebene Stellen werden nicht neu besetzt. Laut 'Forbes' verlässt zudem GoPro President Tony Bates, ein ehemaliger Microsoft-Executive, das Unternehmen per Ende Jahr.
GoPro erwartet, mit diesen Massnahmen die Kosten so zu reduzieren, dass im Jahr 2017 schwarze Zahlen geschrieben werden können. Im Rahmen der Restrukturierung fallen Kosten von rund 24 Millionen bis 33 Millionen Dollar an. Darin einberechnet sind laut 'Fortune' 18 Millionen Dollar für Abfindungszahlungen. Ein Grossteil des Stellenabbaus soll noch im vierten Quartal vollzogen werden. (kjo)

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