Graubünden steckt 40 Millionen Franken in die Digitalisierung

18. März 2020, 09:05
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Mit einer Finanzspritze will die Bündner Regierung die digitale Transformation voranbringen. Die Vorlage wird im Sommer behandelt.

Die Bündner Regierung will die Digitalisierung vorantreiben und 40 Millionen Franken dafür investieren. Sie hat dafür zuhanden des Grossen Rats ein befristetes Gesetz erlassen. Dieses soll die Grundsätze zur Verwendung des Geldes regeln.
Der Grosse Rat soll die Vorlage im Juni behandeln, wie die Kantonsregierung in Chur mitteilt. Die 40 Millionen Franken sind dabei lediglich als befristete Anschubfinanzierung gedacht.
Der Gesetzesentwurf sehe vor, dass jede geförderte Massnahme "einen Veränderungsprozess im Sinne der digitalen Transformation" zum Inhalt habe. Ziel sei es, die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft zu steigern und den Wohn- und Wirtschaftsstandort Graubünden attraktiver zu gestalten.
Gemäss Gesetzesentwurf soll der Kanton zur Förderung der digitalen Transformation ein Fachgremium bilden. Dieses soll im Austausch mit den relevanten Playern aus den verschiedenen Bereichen und Branchen Trends und Themen aufgreifen, die für Graubünden im Zusammenhang mit der digitalen Transformation relevant seien. Das Gremium soll Digitalisierungsvorhaben auf deren Machbarkeit und Wirksamkeit überprüfen und zuhanden des Kantons Förderempfehlungen abgeben.

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