Greater Zurich Area lockt 27 ICT-Firmen nach Zürich

16. März 2018 um 15:33
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Für Greater Zurich Area (GZA) war 2017 erneut ein erfolgreiches Jahr, wie Sonja Wollkopf Walt, Geschäftsführerin der Standortförder-Organisation, heute an einem Presseanlass erklärte.

Für Greater Zurich Area (GZA) war 2017 erneut ein erfolgreiches Jahr, wie Sonja Wollkopf Walt, Geschäftsführerin der Standortförder-Organisation, heute an einem Presseanlass erklärte. Gemeinsam mit Partnern habe man 100 Unternehmen in den Grossraum Zürich geholt.
Dominant wie schon im Vorjahr ist der ICT-Bereich: 27 Unternehmen konnten hier gewonnen werden, ergänzt von neun Finanzdienstleistern, die teilweise dem Blockchain-Bereich angehören. Die Entwicklung im Blockchain-Bereich betonte Wollkopf Walt neben dem Schwerpunkt Drohnen besonders, hier habe es im letzten Jahr einige Ansiedlungen gegeben.
Die Unternehmen haben 834 neue Arbeitsplätze geschaffen. Dies sind 87 Prozent mehr als im Vorjahr, in dem die damals neuen Firmen 446 Arbeitsplätze erzeugt hatten. Die 2017 angesiedelten Firmen beabsichtigen, in den kommenden fünf Jahren fast 1500 neue Stellen zu schaffen.
28 Unternehmen kommen aus den USA, 16 aus Deutschland gefolgt von China (12), Korea (7) und Italien (7). Diese Märkte werden von GZA aktiv und teilweise mit Mitarbeitern vor Ort bearbeitet, wie GZA in einer Mitteilung schreibt. Sie bleiben weiterhin im Fokus der Organisation. Man wolle sich aber stärker auf Technologien konzentrieren und dafür etwa das Targeting anpassen und die zuständigen Personen in Firmen direkt ansprechen, wie Wollkopf Walt auf Nachfrage erklärt.
Greater Zurich Area ist die Standortmarketing-Organisation des Grossraums Zürich. Mitglieder sind unter anderem die Kantone Glarus, Graubünden, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn, Uri, Zug und Zürich, die Region Winterthur und die Stadt Zürich, zahlreiche Unternehmen aus der Privatwirtschaft sowie die ETH Zürich.
Der Kanton Tessin beabsichtigt den Beitritt. Sowohl die GZA-Mitglieder als auch die Tessiner Regierung haben bereits zugestimmt, nun muss noch das Parlament des italienischsprachigen Kantons entscheiden. (ts)

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