Grossaktionär wehrt sich gegen Océ-Verkauf

18. November 2009, 16:34
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Einer der grössten Aktionäre des niederländischen Druckerherstellers Océ, Orbis Portfolio Management, wehrt sich gegen die geplante Übernahme durch den japanischen Konkurrenten Canon.

Einer der grössten Aktionäre des niederländischen Druckerherstellers Océ, Orbis Portfolio Management, wehrt sich gegen die geplante Übernahme durch den japanischen Konkurrenten Canon. Am Montag schien es noch, als würde dem Milliardendeal nichts im Weg stehen.
Orbis stellt sich auf den – bei Übernahmen nicht unüblichen – Standpunkt, dass Océ von Canon unterbewertet werde. Canon offeriert 8,60 Euro pro Aktie. Orbis meint, Océ solle sich nach anderen Käufern umsehen, die jeweils einzelne Business-Units übernehmen würden.
Orbis beschwerte sich zudem darüber, dass nicht einmal der langjährige strategische Océ-Partner Konica Minolta eingeladen worden sei, eine Übernahmeofferte zu unterbreiten. Konica Minolta will sich allerdings gemäss Angaben eines Sprechers nicht an Océ beteiligen.
Orbis besitzt ungefähr 10 Prozent der Océ-Anteile. Die Transaktion könnte aber auch ohne die Zustimmung von Orbis über die Bühne gehen: Canon braucht für den Abschluss der Übernahme nur 85 Prozent der Anteile. Zurzeit besitzt der japanische Elektronik-Riese 21 Prozent der Aktien von Océ. (mim)

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