Grossbritannien lanciert "Think Tank" für Open Source-Einsatz in Behörden

28. Februar 2007 um 13:51
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Im britischen Unterhaus wurde am Montag offiziell die Lancierung des "National Open Centre" zelebriert.

Im britischen Unterhaus wurde am Montag offiziell die Lancierung des "National Open Centre" zelebriert. Diese neue Einrichtung soll als eine Art Think Tank die Voraussetzungen für den Einsatz von Open Source-Lösungen und -Standards in Behörden verbessern, mit dem Ziel die IT-Ausgaben zu verringern. Zu ihren Aufgaben wird unter anderem die Durchführung von Studien und das Verfassen von Strategiepapieren gehören, womit sie durchaus auch eine über Grossbritannien hinausgehende Bedeutung erlangen könnte.
Das NOC wird in Birmingham, einer britischen Vorreiterstadt in Sachen Open Source, beheimatet sein. Zu den Mitgliedern des Beirats gehören die Stadträte von Birmingham und Bristol, die "eGovernment Unit" des Kabinetts, IBM, der "Open Source Watch Service" der Universität von Oxford, die "Foundation for a Free Information Infrastructure" sowie die Europäische Kommission, vertreten durch das IDABC-Programm (Interoperable Delivery of European eGovernment Services to public Administrations, Businesses and Citizens.) (hjm)

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