GSM-Konzessionen für UMTS einsetzen

26. Mai 2009, 12:42
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Die Eidgenössische Kommunikationskommission (ComCom) hat die im April 2008 provisorisch verlängerten GSM-Mobilfunkkonzessionen der drei Anbieter Orange, Sunrise und Swisscom bis Ende 2013 erneuert.

Die Eidgenössische Kommunikationskommission (ComCom) hat die im April 2008 provisorisch verlängerten GSM-Mobilfunkkonzessionen der drei Anbieter Orange, Sunrise und Swisscom bis Ende 2013 erneuert. Damit laufen sie zum selben Zeitpunkt aus wie jene von In&Phone. Dies gibt der ComCom die Gelegenheit, eine Neuvergabe aller heute freien beziehungsweise per 2013 und 2016 frei werdenden Mobilfunkfrequenzen durchzuführen. Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) hat mit den Vorbereitungsarbeiten für die Konzessionierung begonnen und führt dazu im Moment eine öffentliche Konsultation durch.
Wie es in der Mitteilung heisst, ermöglicht die ComCom durch eine leichte Umverteilung von Frequenzen allen drei Konzessionärinnen, im "verbreitungstechnisch interessanten" 900-MHz-Frequenzbereich neu auch UMTS einzusetzen. Orange erhält neu zu Lasten von Sunrise und Swisscom zusätzliche 900-MHz-Frequenzen. Dafür gibt Orange im 1800-MHz-Bereich Frequenzen an Sunrise und Swisscom weiter. Die 900-MHz-Frequenzen sind für die Betreiber deshalb attraktiv, weil sie grossräumigere Funkzellen und eine bessere Versorgung in den Gebäuden ermöglichen. (mim)

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