Hack das Schweizer E-Voting!

2. November 2018, 14:06
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Um einen möglichst aussagekräftigen und umfassenden Intrusiontest für sein E-Voting-System der nächsten Generation zu erhalten, bittet die Schweizer Post um breite Beteiligung.

Um einen möglichst aussagekräftigen und umfassenden Intrusiontest für sein E-Voting-System der nächsten Generation zu erhalten, bittet die Schweizer Post um breite Beteiligung. Wer mitmachen will, kann sich hier bis Ende Jahr für den öffentlichen Test registrieren und wird dann mit zusätzlichen Informationen versorgt.
Auf Nachfrage teilt die Post mit, dass man die englische Website aufgeschaltet habe, damit auch "Interessenten aus der internationalen IT-Szene ihr Interesse an einer Teilnahme frühzeitig voranmelden können".
Es ist insbeosndere das Vorpreschen des Bundesrats beim Thema E-Voting, dass die Kritiker auf den Plan ruft. So hat sich Nationalrat Marcel Dobler schon gegen Gratishärtetests eingesetzt. Ausserdem stösst sich St. Galler FDP-Mann an der "Tatsache, dass die Bundeskanzlei schon angekündigt hat, eine Überführung in den ordentlichen Betrieb zu machen, obwohl die Erkenntnisse dieser Tests nicht vorliegen", wie er gegenüber inside-it.ch festhält.

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