Hacker nimmt Patientendaten als "Geiseln"

5. Mai 2009, 14:14
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Gemäss einem Artikel der 'Washington Post', der seinerseits aufgrund einer Notiz auf Wikileaks entstanden ist, ist es einem Hacker letzte Woche gelungen, eine Website einer Gesundheitsbehörde des Staates Virginia zu knacken.
Auf dem zur Site des "Virginia Prescription Monitoring Program" gehörenden Server sind – oder waren - Daten von mehr als acht Millionen Patienten sowie Medikamentenverschreibungen gespeichert. Die Site wird von Ärzten und Apotheken benützt, um den Missbrauch von Medikamenten als Drogen und Rezeptfälschungen zu erschweren.
Der Hacker hat auf der Webseite eine Lösegeldforderung hinterlassen. Demgemäss habe er alle Originaldaten und und auch die Backups gelöscht und dafür ein eigenes, verschlüsseltes Backup erstellt. Das Passwort würde er gegen Zahlung von zehn Millionen Dollar herausrücken.
Die Site wurde nach der Entdeckung des Angriffs deaktiviert und scheint auch heute noch ausser Betrieb zu sein. Ob die Daten in der Datenbank ohne das Passwort des Angreifers tatsächlich nicht mehr gerettet werden können, ist unklar. Eine Sprecherin der Gesundheitsbehörde betätigte der 'Post', dass man das FBI eingeschaltet habe, wollte sich aber nicht zu den Details der Lösegeldforderung äussern. (hjm)

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