Häufige Hacker-Attacken bei E-Banking in der Schweiz

22. Mai 2007, 12:35
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MELANI, die Melde- und Analysestelle Informationssicherung des Bundes, warnt vor Hacker-Angriffen im elektronischen Zahlungsverkehr.

MELANI, die Melde- und Analysestelle Informationssicherung des Bundes, warnt vor Hacker-Angriffen im elektronischen Zahlungsverkehr. In der Schweiz nahmen in den letzten Wochen die gezielten Attacken auf Konti von Privaten und Institutionen zu. Bei MELANI sind vermehrt Meldungen eingegangen, dass Kriminelle versuchen, im Namen des registrierten Benutzers Geldüberweisungen auf Drittkonti zu veranlassen.
Mittels Schadsoftware verschaffen sich Angreifer Zugang zu Computern von ahnungslosen Usern. Hacker lösen dann Transaktionen aus, ohne dass es der Kontoinhaber merkt. MELANI empfiehlt, immer den aktuellsten Viren-Scanner und eine gut funktionierende Firewall zu verwenden. Zudem soll man während der E-Banking-Sitzung wachsam sein. Ungewohnte Fehlermeldungen oder das Erscheinen von Pop-Up-Fenstern sollen gemeldet werden. Schliesslich empfiehlt MELANI, gewisse Verhaltensregeln zu befolgen: Wer E-Mails von unbekannten Absendern misstraut, umgeht in der Regel das Risiko, Opfer einer Phishing-Attacke zu werden. (mim)

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