Handy-Verschlüsselung-as-a-Service aus Zug

3. Juni 2016, 06:35
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Ein im Februar gegründetes Zuger Jungunternehmen will Schweizer Firmen und Behörden vor Betriebsspionage schützen.

Ein im Februar gegründetes Zuger Jungunternehmen will Schweizer Firmen und Behörden vor Betriebsspionage schützen. Sasera verkaufe eine Cloud-basierte Verschlüsselungssoftware für die Smartphone-Kommunikation, erklärte Mitgründer Wolfgang Sidler der 'Handelszeitung'. Gemäss Handelsregistereintrag entwickelt und vertreibt Sasera Soft- und Hardware-Produkte auf dem Gebiet der Daten- und Informationssicherheit. Zudem sollen Dienstleistungen wie Projektmanagement, Unternehmensberatung und IT-Schulungen angeboten werden.
Am 1. Juni hat die Zürcher Qnective eine Zusammenarbeit mit Sasera bekannt gegeben. Demnach bietet Sasera als Lizenznehmer deren Kommunikationsplattform Qtalk Secure als SaaS-Lösung an. Die kann, wie es auf der Homepage von Sasera heisst, als On-Premise-Installation oder eben aus der Cloud bezogen werden. Die SaaS-Variante soll ausschliesslich in der Schweiz betrieben werden. Und die angebotenen Produkte würden ebenfalls mehrheitlich in der Schweiz konzipiert und entwickelt, heisst es weiter. Sasera versteht sich als One-Stop-Shop und richtet sich neben Unternehmen aus der Gesundheits- und Pharmabranche auch an Treuhänder oder Anwälte sowie an Behörden oder Bildungseinrichtungen. Vergleichbare Angebote gibt es von Wisekey oder Adeya.
Gegründet wurde Sasera von Wolfgang Sidler, Davide Pulver und Hans-Peter Furrer. Als CEO leitet Pulver das Jungunternehmen. Er bringt seinem LinkedIn-Profil zufolge insbesondere Erfahrung aus dem Bankenbereich mit. Unter anderem arbeitete er als Consultant bei den Schweizer Grossbanken Credit Suisse und UBS. Furrer hat die Position des COO inne. Auch er weist Erfahrungen im Bankenbereich aus. Zuletzt leitete er laut seinem LinkedIn-Profil ein Data-Protection-Projekt bei der UBS. Dritter im Bunde ist der Sicherheitsexperte Wolfgang Sidler, der unter anderem als Security Consultant bei Synlab und der UBS tätig war. Zudem war er Mitarbeiter des Datenschutzbeauftragten des Kantons Luzern. Weitere Stationen seiner Karriere umfassen Consulting- und Projektmanagement-Tätigkeiten bei Crypto, InfoGuard sowie Komax. (kjo)
Update (16:06): Artikel um Partnerschaft mit Qnective ergänzt.

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