Handys auf dem Laufsteg

12. Februar 2008, 11:54
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Produktvorstellungen im Minutentakt, neue Trends und Technologien wohin das Auge blickt. Barcelona und der Mobile World Congress ist derzeit die angesagteste Adresse wenn es um Handys geht. Inside-it.ch stellt die (subjektiv) wichtigsten neuen Produkte für CEOs und CIOs vor.

Produktvorstellungen im Minutentakt, neue Trends und Technologien wohin das Auge blickt. Barcelona und der Mobile World Congress ist derzeit die angesagteste Adresse wenn es um Handys geht. Inside-it.ch stellt die (subjektiv) wichtigsten neuen Produkte für CEOs und CIOs vor.
Neben einer Reihe objektiver Gründe bei der Wahl eines Mobiltelefons spielen auch Emotionen eine wesentliche Rolle. Daher eine subjektive Auswahl der wichtigsten Neuvorstellungen des Mobile World Congress 2008 in alphabetischer Reihenfolge:
Apple nutzt weiterhin eher seine eigene jährliche Veranstaltung zur Produktvorstellung. In der Woche vor dem 'Mobile World Congress' (MWC) gab das Unternehmen lediglich bekannt, dass das iPhone, genauso wie der iPod, nun mit doppelt so grossem Speicher erhältlich sei. Das iPhone kommt somit auf maximal 16 GB, der iPod auf 32 GB. Die Verdoppelung des Speichers kostet in beiden Fällen 100 US-Dollar extra.
LG bietet in der Premiumklasse zwei unterschiedliche Touchscreen-Konzepte. Während das KF-700 über einen grossen Touchscreen, eine kleine verborgene Tastatur und ein leider nur für Rechtshänder leicht zu bedienendes Scrollrad auf der Rückseite verfügt, um sich durch die Menüs zu navigieren, ist die Oberfläche des KF-600 zweigeteilt. Die oberen zwei Drittel gehören einem konventionellen Display während darunter ein kleiner Touchscreen die Navigation übernimmt. Wie auch das KF-700 ist das KF-600 als Slider konzipiert, um die Tastatur platzsparend unterzubringen. Die Tri-Band-Geräte für 900, 1800 und 1900 MHz beherrschen EGPRS (Enhanced General Packet Radio Service) und verfügen jeweils über eine 3 Megapixel Kamera.
Nokias neues Flaggschiff 2008 dürfte wohl das N96 werden. Da es aber erst im Q3 verfügbar sein wird, hilft zumindest für die Fussball Europameisterschaft der eingebaute DVB-H-Tuner nicht weiter. Alternativ können Enthusiasten der runden Lederkugel die Kombination aus dem Nokia N73 und dem TV-Empfänger SU-33W nutzen. Der kleine Kasten schaufelt bis zu 12 Stunden lang DVB-H-Signale via Bluetooth 2.0 auf das Handydisplay.
Bei Samsung geht man mit dem brandneuen 'Soul' auf Seelenfang. Im geschlossen Zustand dominieren das grosse Display und das Touchpad die Optik des 1,3 Zentimeter flachen Telefons. Die Tastatur wird freigegeben, sobald man die obere Gehäusehälfte wie für Slider typisch nach oben schiebt. Auf der Verbindungsseite bietet das 'Soul' HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) gedacht für den Bild-Upload der 5 Megapixel-Kamera oder den Musikdownload in die Musik-Bibliothek. Für die Wiedergabe sorgt dann die ICEpower-Audio-Technologie von Bang & Olufsen.
Während die meisten Slider sich längs öffnen, verschiebt sich das Xperia X1 von Sony Ericsson das Gehäuse quer und erinnert damit an die klassischen Kommunikatoren von Nokia. Den Platzgewinn investiert Sony Ericsson in eine vollwertige QWERTZ-Tastatur anstelle der reinen Zahlen-Tastaturen der meisten anderen Slider. Für viele Standardbefehle reicht aber auch der 800x 480 Pixel grosse Touchscreen. Beachtung findet das erste Kooperationsprodukt der beiden Unternehmen auch durch das Betriebssystem. Erstmals setzt man auf Windows Mobile, statt auf Symbian.
Wert auf vielfältige und schnelle Kommunikationsmöglichkeiten legt man bei Toshiba mit dem Portégé G810. Lediglich 120 Gramm leicht, funkt es sowohl im Quad-Band/EDGE-Netzen als auch über UMTS/HSDPA. Wem das als Sendetempo nicht reicht, kann auch seinen Upload mit HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) beschleunigen, interessant für alle, die von unterwegs grössere Datenmengen versenden müssen. Eine Besonderheit des Portégé G810 ist auch das kapazitive Display. Es reicht schon eine druckfreie Berührung, um sich durch das Menü zu navigieren.
Es gibt noch viel mehr Interessantes in Barcelona zu entdecken und vielleicht tun wir manch kleinerem Hersteller mit dieser Auswahl Unrecht, doch wer 2008 mit einem professionellen Handy operieren und renommieren will, kommt an den hier kurz beschriebenen Taschentelefonen wohl nur schwer vorbei. (Thomas Mironiuk)
(Foto: (c) by Nokia. Das "Ich bin auch ein TV-Handy" N96 von Nokia.)

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