Handys müssen klug sein

12. August 2009, 13:31
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Mobiltelefone sind weiterhin beliebt – sie müssen aber "smart" sein, also mehr bieten können als blosse Basisfunktionen.

Mobiltelefone sind weiterhin beliebt – sie müssen aber "smart" sein, also mehr bieten können als blosse Basisfunktionen. Laut Gartner sind die weltweiten Handy-Verkäufe im zweiten Quartal um 6 Prozent auf 286,1 Millionen Stück zurückgegangen, während der Smartphone-Markt um 27 Prozent auf 40 Millionen Einheiten wuchs.
Handy-Weltmarktführer ist immer noch Nokia mit einem Marktanteil von soliden 36,8 Prozent. Der finnische Hersteller hat allerdings mit 105,4 Millionen Geräten wesentlich weniger verkauft als im Q2 des Vorjahres (120,4 Millionen). Nachfolger Samsung hingegen konnte den Marktanteil von 15,2 auf 19,3 Prozent erhöhen und auch LGs Marktanteil wuchs – nämlich von 8,8 auf 10,7 Prozent. Die Nummern vier und fünf, Motorola und Sony Ericsson, verloren hingegen Anteile. Motorola verkaufte mit knapp 16 Millionen Einheiten nur noch halb so viele Geräte wie vor einem Jahr und kommt deshalb auf einen Marktanteil von nur noch 5,6 Prozent (10% im Vorjahr). Sony Ericssons Marktanteil sank von 7,5 auf 4,7 Prozent.
Bei den Smartphone-Herstellern spielen die oben genannten Nokia-Verfolger hingegen nur eine untergeordnete Rolle. Hinter Nokia (Marktanteil 45%) folgen hier BlackBerry-Hersteller RIM, Apple, HTC und Fujitsu. Dabei fällt vor allem der Marktanteilszuwachs von Apple auf: Der iPhone-Hersteller steigerte den Marktanteil innert Jahresfrist von 2,8 Prozent auf 13,3 Prozent. Gingen im Q2 des Vorjahres noch knapp 900'000 Apple-Smartphones über den Ladentisch, waren es im zweiten Quartal dieses Jahres bereits 5,4 Millionen. (mim)

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