Harddiskpreise bleiben erhöht – bis 2014?

14. Februar 2012, 15:42
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Laut einer Prognose des Marktforschers iSuppli wird das Volumen der weltweiten Festplattenproduktion nach der Flutkatastrophe in Thailand erst in der zweiten Hälfte dieses Jahres auf einen einigermassen normalen Stand zurückkehren.

Laut einer Prognose des Marktforschers iSuppli wird das Volumen der weltweiten Festplattenproduktion nach der Flutkatastrophe in Thailand erst in der zweiten Hälfte dieses Jahres auf einen einigermassen normalen Stand zurückkehren. Laut iSuppli werden im ersten Quartal dieses Jahres zwar 13 Prozent mehr Harddisks hergestellt als im Quartal zuvor, aber immer noch auch 13 Prozent weniger als im gleichen Quartal des Vorjahrs.
Im zweiten Quartal soll der Unterschied zum Vorjahr dann noch 5 Prozent ausmachen. Im dritten Quartal sollen dann erstmals wieder etwas mehr HDs produziert werden als im Vorjahr, und im vierten Quartal deutlich mehr. Letzteres ist aber vor allem auch darauf zurückzuführen, dass die Produktion im vierten Quartal des letzten Jahres so stark einbrach. Im vierten Quartal 2012 soll auch erstmals das Angebot die laufende Nachfrage wieder übersteigen, so dass die Läger wieder etwas gefüllt werden können.
Die Preise werden laut der Prognose von iSuppli noch das ganze Jahr 2012 über dem Niveau des Jahrs 2011 liegen.
Der US-Marktforscher Coughlin Associates prognostiziert sogar, dass die Preise für Harddisks bis 2014 erhöht bleiben werden. Coughlin Associates glaubt, dass die Hersteller die Zusatzeinkünfte vorerst verwenden werden, um die in Folge der Flut erlittenen Verluste auszugleichen. Auch danach würden sie versuchen, die Preise weiter hochzuhalten, um Zusatzinvestitionen für die Entwicklung der nächsten Festplattengeneration zu finanzieren. (hjm)
(Grafik: iSuppli)

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