Hartnäckige Störung bei SIX hält auch Dienstagabend noch an (Zwei Updates)

21. Juni 2016, 16:12
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Die Suche nach der Ursache ist äusserst knifflig.

Die Suche nach der Ursache ist äusserst knifflig.
Seit dem frühen Montagmorgen treten "punktuelle Netzwerkstörungen" bei den Services von SIX auf. Dies teilte der Betreiber von Infrastruktur für den Schweizer Finanzplatz gestern Abend mit. Laut einer weiteren Mitteilung von heute morgen sind verschiedene Dienstleistungen und Geschäftsbereiche von SIX betroffen, insbesondere Teile des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Dies verursacht unter anderem Probleme bei der Bezahlung mit Maestro- und anderen Karten.
Wie Stephan Meier, Head Media Relations bei der SIX Group gegenüber inside-it.ch bestätigte, dauern die Störungen auch am heutigen Dienstag noch an (Stand 10 Uhr). Die Ursache liege irgendwo im Netzwerk, man sei aber noch daran, nach dem genauen Grund zu suchen.
Der Nachrichtenagentur 'sda' sagte Meier, dass kein klares Schema erkennbar sei. "Wenn sie beispielsweise im Supermarkt an der Kasse stehen, kann es sein, dass die Person vor ihnen mit Karte bezahlen kann, und Sie nicht." Das mache das Finden der Ursachen schwierig.
SIX bietet Schweizer Banken, aber auch ausserhalb der Schweiz, Dienstleistungen in den Bereichen Zahlungsverkehr, Wertschriftenhandel und -abwicklung sowie Finanzinformationen an.
Update 14.30 Uhr: Auch Websites der SIX Group haben Probleme. Die Unternehmensseite six-group.com, wo eine Statusmeldung zur Störung zu finden wäre, nur sporadisch. Wie uns Stephan Meier erklärte, seien auch diese Probleme auf die gleiche Ursache im Netzwerk zurückzuführen, wie die Störungen im Zahlungsverkehr.
Gremlin
Update 17.40 Uhr: Auch zum Zeitpunkt unseres Redaktionsschlusses ist die Störung noch nicht behoben. Laut Stephan Meier konnte man die Situation mit eingen "Umgehungslösungen" verbessern, das grundsätzliche Problem wurde aber noch nicht gefunden.
Die Störung hat übrigens nicht nur die Schweiz, sondern auch Österreich beispielsweise auch die Sparte Financial Information.
Im zweiten Weltkrieg nannten die US-Air-Force-Piloten ein Problem mit ihren Maschinen, dessen Grund sie einfach nicht finden konnten, einen Gremlin. Wir drücken den SIX-IT-Leuten die Daumen, dass sie ihren Kobold bald zu Fassen kriegen. Falls sie diese Nacht mal Pause machen können, könnte Bugs Bunnys Kampf mit einem Gremlin bei der Entspannung helfen. (Hans Jörg Maron)

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