HDS mit neuer Midrange-Speicherfamilie

3. Mai 2012, 12:06
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    "HUS" löst AMS ab.

    "HUS" löst AMS ab.
    Hitachi Data Systems hat eine neue Generation von Midrange-Speichersystemen lanciert. Die neue "Hitachi Unified Storage"-Familie (HUS) löst die bisherige "Adaptable Modular Storage"-Linie (AMS) ab, die ab sofort nicht mehr aktiv verkauft wird.
    Wie Max Baumann, Presales Manager bei HDS Schweiz, am letzten Donnerstag an einer Presseveranstaltung erklärte, sind die speziellen Features der AMS-Familie, unter anderem die Path-Management-Tools oder die aktiv/aktiv-Konfiguration der beiden Controller auch in der neuen HUS-Familie vorhanden. Die neuen Geräte seien voll rückwärtskompatibel, so Baumann. Einen eigentlichen Upgrade-Pfad für bestehende AMS-Kunden gebe es aber nicht.
    Wie die Vorgänger der AMS-Familie können auch HUS-Systeme für rein block-basierte Speicherung via Fibre-Channel oder iSCSI und optional auch als NAS-Geräte zur filebasierten Speicherung eingesetzt werden. Neu kann man sie zudem auch für "Objektspeicherung" verwenden. Die auf Objektspeicherung spezialisierte "Hitachi Content Platform" (HCP) wird aber weiter verkauft.
    Die neue Midrange-Familie weist zudem einige Technologien auf, die bisher bei Hitachi nur in der High-end Produktfamilie VPS zu finden waren, darunter "Thin Provisioning" und "Dynamic Tiering" (Daten werden automatisch je nach Gebrauch auf verschiedene Harddisktypen verschoben.
    Die HUS-Familie ist, wie Baumann erläuterte, zudem das erste Produkt aus der Übernahme des NAS-Spezialisten BlueArc durch HDS. Dies zeigt sich naturgemäss vor allem im optionalen NAS-Modul. In den neuen Modulen werden nicht wie bei den meisten Konkurrenzgeräten Intel-CPUs "von der Stange" sondern speziell für die Aufgabe konzipierte Chips eingesetzt. Die neue NAS-Technologie soll unter anderem die Leistung erhöhen, Datenkorruption bei Crashes verhindern und die Erstellung sehr grosser LUNs und Filesysteme ermöglichen. In der HUS-Familie sind Filesysteme bis 256 Terabyte und LUNs bis 128 Terabyte möglich.
    Die HUS-Geräte weisen laut Baumann verglichen mit der AMS-Familie je nach Einsatzzweck eine zwei bis dreimal höhere Leistung auf. Das Spitzenmodell HUS150 skaliert mit bis zu 960 3TB-SAS-Festplatten auf bis zu 2,7 Petabyte Rohkapazität. Als Festplatten können 3,5-Zoll- oder 2,5-Zoll-SAS-Harddisks sowie Solid-State-Disks verwendet und beliebig gemischt werden. Bei letzteren werden neu neben SLC-SSDs auch die günstigeren SSDs mit "Multi Level Cell" (MLC-)-Technologie unterstützt. (Hans Jörg Maron)

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