Hedgefonds treibt Sony vor sich her

22. Mai 2013, 15:51
  • international
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Es ist nicht das erste Mal, dass starke Aktionäre versuchen, ein Unternehmen aufzuspalten, um serbelnde Sparten profitabler zu machen.

Es ist nicht das erste Mal, dass starke Aktionäre versuchen, ein Unternehmen aufzuspalten, um serbelnde Sparten profitabler zu machen. Diesmal verspricht sich der amerikanische Hedgefonds-Manager Daniel Loeb von der Aufspaltung des japanischen Elektronikriesen Sony bessere Renditen.
Loeb hält mit seiner Third Point etwas mehr sechs Prozent der Sony-Aktien und will nach der Abtrennung des Film- und Musikgeschäft von Sony Teile davon an die Börse bringen. Auf diese Weise könne der seit Jahren dümpelnde Elektronik-Sparte von Sony neues Leben eingehaucht werden. Inzwischen hat sich Sonys Führungscrew bereiterklärt, die Abtrennung des profitablen Film- und Musikgeschäfts zu diskutieren. Da der Vorschlag einen Kern des Geschäfts und der Strategie des Managements betrifft, werde der Vorstand das Thema besprechen, hielt Sony-Chef Kazuo Hirai fest. Nur schon diese Ankündigung liess den Börsenkurs von Sony um beinahe sechs Prozent auf ein Zweijahreshoch schiessen. (vri)

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