Heftig umworbene J.D. Edwards-Kunden

27. März 2007, 08:49
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Nach SAP versucht nun auch Lawson (Intentia) systematisch Anwender von J.D. Edwards (Oracle) zum Umstieg zu bewegen.

Nach SAP versucht nun auch Lawson (Intentia) systematisch Anwender von J.D. Edwards (Oracle) zum Umstieg zu bewegen.
Anwender der Business-Software J.D. Edwards, die heute bekanntlich zum Oracle-Reich gehört, werden heftig umworben. Neben dem deutschen Software-Riesen SAP, der in der Schweiz beispielsweise den Guetzlibäcker Kambly zur , macht sich nun auch Lawson auf die Jagd nach J.D. Edwards-Kunden. Lawson ist mit dem Paket M3 (ehemals Movex von Intentia) in vielen Branchen (Textil, Handel, Lebensmittel, Distribution) ein direkter Konkurrent von J.D. Edwards.
Lawson-Boss Harry Debes, selbst ein ehemaliger J.D. Edwards-Mann, wendet sich in einem Schreiben höchstpersönlich an sämtliche Anwender der von Oracle zusammen mit Peoplesoft "versehentlich" geschluckten Software. Debes führt zwei Argumente an: J.D. Edwards-Kunden könnten bei einem Wechsel auf M3 garantiert auf der IBM-Plattform (AS/400 respektive System i, DB2, Websphere) bleiben und erhielten zudem einen Kredit für die für J.D. Edwards bezahlten Lizenzkosten.
Oracle garantiert den Anwendern von J.D. Edwards zwar, sie könnten "für immer" (2013 beyond) auf der IBM-Plattform bleiben, trotzdem hat das natürliche Interesse des Datenbankherstellers, seinen ERP-Kunden auch die eigene Middleware zu verkaufen, für Verunsicherung gesorgt, die Lawson nun auszunützen versucht. (Christoph Hugenschmidt)

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