Heisse Angelegenheit: Glas aus dem 3D-Drucker

24. August 2015, 12:58
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Forscher am Massachusetts Institute of Technology haben das erste Verfahren entwickelt, das den 3D-Druck von durchsichtigem Glas ermöglicht.

Forscher am Massachusetts Institute of Technology haben das erste Verfahren entwickelt, das den 3D-Druck von durchsichtigem Glas ermöglicht. Daran gearbeitet hat ein Team aus Mitarbeiter der Mediated Matter Group, des Glass Labs und dem Department of Mechanical Engineering. Der "G3DP" genannte Prozess nutzt dabei kleine Stückchen gewöhnlichen Kalk-Natron-Glases, der meistverwendeten Art von Glas. Die Stücke werden flüssig in eine Keramikkammer gegeben und auf 1100 Grad Celsius erhitzt. Das Material läuft dann ähnlich zähflüssigem Honig aus einer computergesteuerten Düse, die in einer darunterliegenden Kammer bei 500 Grad Celsius flüssige Bahnen aus Glas übereinanderlegt und so einen Gegenstand entstehen lässt. Alternativ kann das Glas auch direkt im Schmelztiegel erhitzt werden, allerdings dauert der Vorgang vier Stunden. Anschliessend muss der flüssigen Masse noch zwei Stunden Zeit gegeben werden, bis alle Luftblasen entwichen sind.
Konzept soll weiterentwickelt werden
Wie Heise demonstriert. Die Technologie wurde 2014 für ein Patent angemeldet. (pte/mik)

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