Helvetia trennt sich von den letzten Blackberrys

17. Juli 2015, 13:03
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Die mobilen Geräte der Helvetia-Mitarbeiter werden über eine Enterprise-Mobility-Management-Lösung (EMM) von MobileIron verwaltet.

Die mobilen Geräte der Helvetia-Mitarbeiter werden über eine Enterprise-Mobility-Management-Lösung (EMM) von MobileIron verwaltet. Vor 2010 setzte Helvetia noch auf Blackberry und die mobilen Endgeräte wurden auf der Basis der Blackberry Enterprise Server verwaltet. Nun gehe es darum, sich noch von den letzten Blackberry-Geräten zu trennen.
Der Umstieg hätte begonnen, als im Frühling 2010 ein Mitglied der Geschäftsleitung zum ersten mal mit einem iPhone in die IT-Abteilung gekommen sei und sich gewünscht hätte, mit diesem auch auf Kalender, Kontakte und E-Mails des Versicherers zugreifen zu können. Damit und mit der darauf folgenden steigenden Popularität des iPhones, suchte das Unternehmen nach einer neuen Lösung.
In Zusammenarbeit mit Nomasis wurde schliesslich die EMM-Lösung des amerikanischen Anbieters MobileIron eingeführt. Ein Hauptargument sei gewesen, dass die Lösung das Managen von verschiedenen Plattformen unterstützt, wie der Schweizer Mobile-Security-Anbieter schreibt.
Die Lösung wurde zunächst in der Schweiz eingeführt und vor rund zwei Jahren dann auch in den Helvetia-Niederlassungen in Österreich und Deutschland.
Letzten Sommer wurde die Übernahme der Nationale Suisse durch Helvetia bekannt. Bei Helvetia sind aktuell rund 1300 Geräte im Einsatz. Mit der Übernahme kommen nun weitere 1500 Geräte hinzu, schreibt Nomasis.
Auch Nationale Suisse arbeite seit mehreren Jahren mit Nomasis zusammen und setze dieselbe EMM-Lösung ein wie Helvetia. Aktuell gehe es noch darum die letzten Blackberry-Geräte abzulösen. Auch wenn die EMM-Lösung andere Plattformen unterstützt, würde dies ein Mehraufwand bedeuten. Deshalb setze der Versicherer derzeit auf eine iPhone-Strategie. (kjo)

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