Helvetia und Mobiliar investieren in Skribble

28. Mai 2020, 11:30
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Das Zürcher Startup bietet eine E-Signatur-Lösung. Bei Helvetia ist die Lösung bereits im Einsatz.

Das Startup Skribble hat eine zweite Finanzierungsrunde abgeschlossen. Dies schreibt CEO Philipp Dick in einem Linkedin-Post. Zu den neuen Aktionären gehören demnach Helvetia Venture Fund als Lead Investor sowie die Mobiliar. Wie viel Kapital in der Runde zusammengekommen ist, gibt Skribble nicht bekannt.
Ebenfalls an der Finanzierungsrunde beteiligt haben sich die bestehenden Investoren BTOV Partners, die Zürcher Kantonalbank und weitere. An der ersten Runde vor rund einem Jahr waren unter anderem auch Doodle-Gründer Myke Näf, Umantis-Gründerin Nicole Herzog und Contovista-Gründer Gian Reto à Porta beteiligt.
Das Zürcher Unternehmen Skribble wurde 2018 gegründet und beschäftigt rund 20 Mitarbeitende. Kernprodukt ist eine elektronische Signatur-Lösung, die sowohl in der Schweiz als auch der EU rechtsverbindlich ist. Die Zertifizierungstechnologie für die qualifizierte elektronische Signatur (QES) liefert Swisscom. Mit dem Geld aus der aktuellen Investitionsrunde werde Skribble vor allem die europäische Markterschliessung ausbauen und weitere E-ID-Anbieter in die eigene Dienstleistung integrieren, heisst es in einer Mitteilung.
Zu den Kunden von Skribble zählen unter anderem Wincasa, Kellerhals Carrard, Easyjet und der Kanton Fribourg. Der Mitteilung zufolge arbeitet Helvetia seit Ende 2019 mit dem Startup zusammen. Ein erster Use Case sei per Anfang Mai umgesetzt worden und ermögliche ersten Kunden im Bereich Berufliche Vorsorge, elektronisch zu signieren. Weitere Anwendungsfelder sollen folgen. Bei einem Versicherer seien bei vielen Prozessen Unterschriften nötig. "Mit Skribble können wir diese Prozesse komplett digitalisieren", erklärt Martin Tschopp, Chief Customer Officer von Helvetia Schweiz. 

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